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Super Mario Galaxy by Nintendo

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Super Mario Galaxy by Nintendo

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Der allseits beliebte Klempner bricht auf, um ein weiteres 3D-Abenteuer zu bewältigen. Und diesmal scheint es etwas noch größeres zu werden: Der gesamte Weltraum und dessen gigantischen Galaxien stehen zum Betreten bereit. Wie schlägt sich Mario neben den Kometen? Und besitzt dieses Spiel neue faszinierende Innovationen, so wie es damals bei dem Knaller Super Mario 64 der Fall war?

Die Story

Zu allererst erhält unser Held einen Brief von Prinzessin Peach, in welchem er von ihr zu einer besonderen Feier eingeladen wird. Es handelt sich nämlich um das „Sternenfest“, welches nur alle 100 Jahre im Pilzkönigreich stattfindet. Ein riesiger Komet fliegt an diesem Tag vorbei und lässt lauter Sterne und Sternenstaub auf die Erde fallen. Alle Bewohner feiern voller Freude und auch Mario schlendert fröhlich zur Party. Doch dann taucht sein finsterer Widersacher auf und man ahnt nur Böses: König Bowser ist zurück und er hat einen Plan, der schlimmer ist als je zuvor! Diesmal will er eine gewaltige Galaxie erschaffen, in der er zusammen mit Peach das Universum regieren will. Unser aktiver Klempner kann das natürlich nicht zulassen und versucht sich gegen den Feind zu stellen. Aber leider Gottes kann Mario ihm nicht das Wasser reichen, verliert sein Bewusstsein und fällt in die Tiefe.

Nach einigen ungewollten Schlafstunden trifft er auf Rosalina, die Wächterin der „Luma“. Das sind kleine Sternenwesen, die sich ab einem reifen Alter zu einem neuen Himmelskörper verwandeln. Später bittet Rosalina Mario die gefangenen Power-Sterne zu befreien und gibt ihm zu diesem Zweck einen Baby Luma. Mit diesem kann er fortan eine mächtige Drehattacke ausführen. Nun liegt es an dem kleinen pummeligen Männchen die gesamte Welt vor den Fängen des grimmigen Monsters zu retten….

 

 

Super Mario Galaxy besitzt keine besonders tolle Story, aber das braucht es auch nicht. Denn die Mario-Spiele begeistern uns durch deren geniale Gameplays und nicht durch tiefgründige Geschichten. Und zum Gameplay kommen wir jetzt:Zum ersten Mal in der langjährigen Super Mario-Historie ist man im schwerelosen Weltall – das heißt: Anti-Schwerkraft ist angesagt! Man rast, schwimmt, hüpft und fliegt in den zahlreichen Planeten und Galaxien. Davon gibt es große, kleine, runde und sogar viereckige; alle möglichen Formen und Flächen sind als unterhaltsame Levels im Spiel vorhanden. Kunstvolle Wälder, schaurige Geisterhäuser, prächtige Gewässer und viele weitere ansehnliche Umgebungen gibt es hier zu finden. Und wenn man ausversehen von der Klippe oder dem Rand eines Gebietes springt, landet man dank der Schwerelosigkeit wieder auf den Boden. Diese vollkommen frische Spielart ist wahrlich genial.

 

 

Aber denkt jetzt bloß nicht, dass das Game ziemlich durchschnittlich zu spielen ist. Denn auch der Schwierigkeitsgrad hat es total in sich. Die Levels können an so manchen Stellen knüppelhart sein. Aber irgendetwas fehlt doch noch an dieser Stelle? Na klar, die starken „Power-Ups“! Was wäre Super Mario ohne seine Power-Ups? Richtig bemerkt, ein hilfloser Mann. Deswegen haben sich die Entwickler zig neue Upgrades ausgedacht, mit denen ihr noch mehr Spaß beim Spielen habt. Der Bienen-Pilz ermöglicht Mario das Fliegen und das Klettern an Honigwaben; der Geist-Pilz verwandelt ihn zu einem Gespenst und folglich kann er durch Wände gleiten; der Feder-Pilz transformiert euch in eine Sprungfeder und hohe Sprünge sind künftig möglich; der Regenbogen-Stern verleiht ihm Unverwundbarkeit und mehr Schnelligkeit. Außerdem sind wieder zwei Klassiker dabei: Die Feuer- und die Eisblume.

 

 

Übrigens wurde auch der zweite Spieler mit einbezogen, denn dieser kann Gegner aufhalten, Hindernisse beseitigen und einiges mehr. Dies ist zwar für den ersten Player hilfreich, aber umso langweiliger für den Mitspieler. Trotzdem ist es eine ganz nette Idee, da es sich hier sowieso um ein Singleplayer-Game handelt.

Bei all diesen positiven Aspekten gibt es leider auch diverse negative Dinge zu nennen. Da wären zum Beispiel die nervigen „Sammle alle 100 Lila Münzen!“-Level die einem wirklich auf den Wecker gehen können. Bis man alle Geldstücke in den weiten Bereichen zusammen hat, vergehen öfters viele Minuten (Übrigens: man darf sogar meistens keine einzige Münze vergessen). Aber die viel schlimmere Sache ist, dass man zu früh zum letzten Endboss kommt. Bereits nach 60 besorgten Sternen kann man ins letzte Gefecht. Das geht in der Tat äußerst schnell. Und danach ist auch schon für die meisten Spieler Schluss – zu Unrecht, denn es gibt in Marios Durchgang noch weitere 60 Power-Sterne zu holen.

 

 

Wenn man dann jedes einzelne Sternchen mühselig ergattert hat, denkt man wirklich, dass nun Ende ist. Aber keineswegs; Marios Bruder Luigi kommt jetzt ins Spiel! Das heißt im Klartext: Einhundert und zwanzig mit Anstrengung erworbene Sterne noch einmal sammeln! Für mich und wahrscheinlich auch für die meisten Anderen ist es an diesem Punkt endgültig aus und vorbei. Hätten die Entwickler ein paar neue Levels in Luigis Anlauf eingebaut, wäre es eindeutig besser gewesen. Da hilft auch nicht die letzte Galaxie die man erhält, falls man auch mit Luigi alle 120 Sterne besorgt hat. Denn den auf diesen Planeten erhältlichen 121. Power-Stern gibt’s nur gegen – und dreimal dürft ihr raten – 100 lila Münzen.

Des Weiteren sind die Welten viel zu linear aufgebaut. Wenn man in eine Galaxie fliegt um einen bestimmten Stern zu finden, muss man streng genommen lediglich geradeaus laufen. Dieser hohe Linearitätsgrad verärgert viele Mario-Fans, da es bei Weitem nicht mehr so viel zu Erforschen gibt, wie bei Super Mario 64 oder auch Super Mario Sunshine. Aber für Nintendo war dies nicht zu vermeiden, da diesmal Neueinsteiger und Gelegenheitsspieler als größte Zielgruppe gedacht waren.

Die Grafik

 

Dieses Jump 'n' Run bombardiert regelrecht den Spieler mit großartigen Landschaften und Texturen. Die Welt in diesem Game ist einfach fantastisch und spiegelt den Spaß der Entwickler wieder, den sie bei der Entstehung des Spieles hatten. Super Mario Galaxy zeigt deutlich, dass farbenfrohe Welten nicht unbedingt kindisch sondern auch brillant wirken können. Dementsprechend ist an der Grafik absolut nichts auszusetzen. Big N beweist erneut: Die weiße Box kann mehr, als man denkt!

Der Sound

Auch hier gibt es nur gutes zu berichten, denn die Hintergrundmusik in jedem Level passt nahezu perfekt! Egal ob lustig, entspannend, extrem, gruselig oder sogar traurig – all dies existiert im Spiel. Das Orchester hat wirklich nennenswerte Arbeit geleistet. Und die Synchronsprecher darf man ebenfalls nicht vergessen. Diese gaben auch ihr bestes, denn das kann man den Charakteren gut anhören (Besonders toll war Charles Martinet, die Stimme von Mario und Luigi).

Steuerung und Spielbarkeit

Zuerst einmal werden zur Bedienung des Spieles die Wii Remote und der Nunchuk benötigt. Mit dem Controlstick könnt ihr Mario zum Laufen und mit dem A-Knopf zum Springen bringen. Damit er sich unmittelbar um seine eigene Achse dreht, müsst ihr kurz mit einem der beiden Controller rütteln…. Was, man muss für eine Drehattacke immer schütteln?! Die benötigt man doch so gut wie immer um einen Gegner zu besiegen!? Keine Sorge, ich kann euch auf jeden Fall beruhigen, da Nintendo zum Glück alles richtig gemacht hat. Diese Bewegung nervt in diesem Fall überhaupt nicht, obwohl man sie mehrmals ausführen muss. Denn es macht einfach immer wieder Spaß die Feinde mit einer wuchtigen Drehung wegzuschleudern oder sich schnell von dem bevorstehenden Tod zu retten (Zum Beispiel, wenn man ausversehen zu weit gesprungen ist).

 

 

Außerdem wurden einige Neuheiten ins Mario-Universum gebracht: Mit dem Zeiger könnt ihr herumfliegende Sternenteile aufnehmen und diese dann per B-Taste auf Widersacher schleudern, damit diese außer Gefecht gesetzt sind. Ab und zu tauchen auch noch Herausforderungen auf, die den Spielern all ihr Können abverlangen. Wenn ein Sternenball auftaucht, müsst ihr auf diesem balancieren und euch dabei fortbewegen. Dazu müsst ihr die Fernbedienung senkrecht halten und vorsichtig in die Richtung senken, in der ihr den Klempner navigieren wollt. Manchmal müsst ihr auf einem breiten Meeresrochen reiten. Hierfür richtet ihr die Wii Remote auf den Bildschirm und schwenkt sie nach links oder rechts. Bei diesem Minispiel muss ich den einzigen Kritikpunkt in der gesamten Steuerung ansprechen. Der Rochen ist nicht leicht zu lenken, weil die Remote nicht perfekt auf die Bewegungen des Players reagiert. Wii MotionPlus hätte hier sicherlich geholfen.

Das Wiiclub Fazit

Selten hab ich so viel Freude beim Zocken gehabt, wie bei Super Mario Galaxy. Die Welten und vor allem das Gameplay sind phänomenal, wenn es um hohen Spielspaß und gewaltige Action geht. Dabei sorgen die wunderschöne Grafik und der lockere Sound für die perfekte Stimmung. Die Entwickler haben bestimmt schwerwiegende Strapazen auf sich genommen, denn fast alles stimmt in diesem Spiel. Es gibt zwar das eine oder andere Manko, aber diese sind glücklicherweise in der Unterzahl und beeinträchtigen das Spielgeschehen nicht zu sehr. Zwar vermisse ich die offenen Levels vom N64-Vergnügen, aber dafür lässt uns dieses Game eine gänzlich neue Erfahrung machen. Eine überaus positive.

Von mir gibt es eine sofortige Kaufempfehlung. Es ist zweifellos eines der besten Jump 'n' Runs auf der ganzen Welt. Wahrhaftig ein Meisterwerk!

Stärken und Schwächen

ProContra
  • Immenser Spaßfaktor
  • Insgesamt 242 Sterne zu sammeln
  • Viele neue Power-Upgrades
  • Luigi im zweiten Anlauf spielbar
  • Glanzvolle Darstellung und angenehme Musik
  • Durchdachte und gut funktionierende Steuerung
  • Etliche Missionen sehr linear
  • Nervige lila Kometen
  • Einige Bossgegner zu einfach
  • Weitere Galaxien hätten nicht geschadet

Die Wiiclub Punkte

Punkte
Story93
Sound95
Grafik99
Spielbarkeit90
Gesamtpunktzahl94
Rating4.7

Clubberichte zu diesem Spiel

100
am 07.03.2010:
Sehr schönes Spiel
100
bettler15 am 01.06.2009:
Teamwork
100
Bam209 am 25.12.2007:
Super Mario Galaxy
100
Massi am 10.01.2009:
Super mario galaxy
100
Yoshi3 am 02.06.2010:
super mario galaxy ist cool
40
Nintendogs am 01.01.2009:
Super Mario Galaxy (Besonder Attacken)
0
dasBörn1982 am 30.03.2010:
Ein Kunstwerk
0
Davidboy12x am 31.05.2009:
Super Mario Galaxy
0
Nicole.306 am 14.01.2008:
Lösung zu Otakönigs UFO- Armada
0
Yoshi89 am 06.07.2012:
Super Spiel!
0
Alumni1 am 15.01.2011:
Super Mario Galaxy by Nintendo