Wii Club

K11 – Kommissare im Einsatz - by SevenOne Intermedia

Wii Fanclub

©Wii ist ein trademark von Nintendo

Kontaktformular

Blog
Du bist hier: Startseite > K11 – Kommissare im Einsatz - by SevenOne Intermedia

K11 – Kommissare im Einsatz - by SevenOne Intermedia

Auf facebook zeigen

Mit K11 – Kommissare im Einsatz wurde von SevenOne Intermedia die Krimiserie von Sat.1 auf die Nintendo Wii importiert. Die Kriminalhauptkommissare Alexandra Ritz und Michael Naseband lösen via Television knifflige Mordfälle. Auf der Wii sollen nun die Spieler in die kriminalistische Fußstapfen der beiden Vorbilder treten. Im folgenden Test werden wir akribisch nach Spuren, Beweisen und Schuldigen suchen und dann das Spiel ver- beziehungsweise beurteilen.

Die Story

Der Arbeitstag eines Neuling von der Polizeischule beginnt im Büro des K-11 Teams, mit der Vorstellung der Kollegin Alexandra Rietz oder Michael Naseband. Sogleich wird man mit den Fakten des ersten Mordfalls vertraut gemacht und an den Tatort geschickt. Dort heißt es nun auf Spurensuche gehen. Mit WiiRemote bewegt man den Kommissar-Neuling und mit dem Nunchuck die Kamera. Der Tatort und das Umfeld muss genauestens unter die Lupe genommen und auch die kleinsten Details in die Fallakte aufgenommen werden. Sollte man bei der Beweissuche ins Stocken geraten, gibt der zuständige Kommissar gerne einen Tipp. Wer jetzt einen kleinen Tipp erwartet, wird schwer enttäuscht, da es eine komplette Liste von allen zu findenden Beweisstücken gibt, und man selber diese nur noch nach und nach anklicken und untersuchen muss.

Es stehen die verschiedensten Werkzeuge für die Untersuchung der gefundenen Gegenstände zur Verfügung.

Mit dem Handschuh werden alle Beweismaterialien eingesammelt, Taschen Schränke und Schubladen geöffnet, untersucht und deren fallrelevante Inhalte ebenfalls als Beweise in die Fallakte abgelegt. Für Beweisfotos von Reifenspuren, Fußabdrücken und ähnliches benutzt man die Fotokamera. Mit der UV-Lampe können Blutspuren und andere Substanzen sichtbar gemacht werden. Kleine Details auf verschiedenen Beweismitteln kann man mit dem Makrozoom vergrößern.

 

 

 

Nach der Beweisaufnahme am Tatort werden diese genauer untersucht. Blutspuren und Fingerabdrücke müssen dem Labor zugewiesen werden. Wenn alle Spuren gesichert sind, begibt man sich zurück ins Büro um dort mit dem Labortechniker Philip Anders zu sprechen und die Ergebnisse der Untersuchungen zu erfahren. Die neuen Details, die man vom Techniker erfahren hat, befinden sich nun auch in der Fallakte und müssen ebenfalls untersucht werden. Nun spricht man nochmals alle Einzelheiten mit dem Vorgesetzten durch. Der Reihe nach wird man zu den Beweisstücken befragt, und eine „Tatortskizze“ muss angefertigt werden.

Mit all diesen gesammelten Erkenntnissen kann man mit der Befragung der Verdächtigen beginnen. Das Verhör wird mittels vorgefertigter Sätze, Multiple Choice, durchgeführt. Die verschiedenen Fragen, die zur Auswahl stehen, unterscheiden sich inhaltlich in keinster Weise, sodass das Verhör einem systematischen Abarbeiten gleich gesetzt werden kann und keinerlei Anforderungen an den Spieler stellt. Neue Erkenntnisse werde in den Antworten der Befragten optisch hervorgehoben und mit einem ! markiert. Zum Vergleich fordert man Fingerabdrücke der Verdächtigen an, sowie Blutproben, die ans Labor weitergeleitet werden.

 

 

 

Nach der Befragung müssen die neuen Proben mit dem Labortechniker besprochen und mit den Spuren vom Tatort verglichen werden. Wiederum muss man alle Details und Erkenntnisse mit dem jeweiligen Hauptkommissar durchsprechen und die Fragen zu allen Kleinigkeiten richtig und vollständig beantworten. Erst wenn man diese langwierige Prozedur überstanden hat, wird man gefragt, wer der Täter gewesen sein könnte. Weiß man auf diese Frage nun ebenfalls die richtige Lösung, wird der Verdächtige zum Täter „ernannt“.

 

 

 

Die Grafik

Das Umfeld und die Tatorte wirken realistisch und zeigen viele kleine Details. Auch das Konterfei der Kripobeamten Rietz und Naseband wurden sehr gut übernommen. Was allerdings etwas störend ist, sind die ruckartigen Bewegungen der Köpfe und Arme, sowie die Gesten der Kripobeamten und Verdächtigen während den Gesprächen wirken sehr unnatürlich. Obwohl sich Augen und Lippen der Charaktere bewegen, wäre eine Lächeln oder gar eine finstere Mine zur Abwechslung wünschenswert. Stattdessen sieht man nur starre unbewegliche Gesichtsausdrücke und Augen, die ins Leere blicken. Bei der Spurensicherung am Tatort muss mit dem Nunchuck das Umfeld abgesucht werden, was bei empfindlichen Personen, durch zu schnelle Bewegung der Kamera, Schwindelgefühle hervorrufen kann.

 

 

 

Der Sound

Die Originalstimmen von Naseband und Rietz verleihen dem Spieler das Gefühl, mitten im Kommissariat zu sein. Dramatische Musik zu einzelnen Tatort-Szenen hätte man zwar einbauen können, ihr Fehlen fällt allerdings nicht ins Gewicht, da sich der Spieler auf der Suche nach Spuren auf andere Details konzentriert.

Steuerung und Spielbarkeit

Die Steuerung ist schnell zu erlernen auch wenn man teilweise mit WiiRemote und Nunchuck gleichzeitig agieren muss. Zu bemängeln wäre, dass die Charakterbewegung mit dem Steuerkreuz ungünstig gewählt wurde, da diese mit dem Mini-Joystick des Nunchucks um einiges besser zu handhaben wäre.

Das Wiiclub Fazit

K11 – Kommissare im Einsatz ist ein netter Versuch, krimibegeisterte vor die Nintendo Wii zu locken, leider ist es beim Versuch geblieben. Wenn der erste Fall noch etwas Spannung auslöst, stumpft diese bei den folgenden Fällen recht schnell ab, auch wenn sie etwas mehr Anforderungen an den Spieler stellen. Im Prinzip ist es eine stereotype Abarbeitung verschiedener Beweise, Untersuchungen und Verhören. K11 – Kommissare im Einsatz ist in wenigen Stunden durchgespielt und reizt den Großteil der Spieler zu keiner Wiederholung an. Der Umfang mit 5 Kriminalfällen ist recht knapp bemessen und bietet von Fall zu Fall kaum Abwechslung, wenn man von mehr Leichen und Beweismaterialien jedes einzelnen Falls absieht. Grafisch gibt es einige Mängel, die die Begegnung mit den berühmten SAT1-Kommisaren negativ überschatten. Wer ernsthaft Kriminalfälle lösen will, findet bestimmt interessantere Spiele, oder greift besser gleich auf Fernseh-Serien zurück.

 

Vielen Dank an SevenOne Intermedia für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Stärken und Schwächen

ProContra
  • Zufriedenstellende optische Umsetzung der Hauptcharaktere
  • Echte Stimmen der Kommissare
  • Preisklasse im mittleren Bereich
  • Immer wiederkehrende Vorgehensweise
  • Beim Tipp wird zu viel verraten
  • Steuerung etwas ungünstig gewählt
  • Zu geringer Umfang
  • Spielzeit ca. 10 Stunden
  • Kein Langzeitspaß

Die Wiiclub Punkte

Punkte
Story45
Sound50
Grafik45
Spielbarkeit55
Gesamtpunktzahl50
Rating2.5

Clubberichte zu diesem Spiel

Bild von Yannis

lustig das es das jetz auch

lustig das es das jetz auch schon gibt